INTERFACE Ex - Innovationen für die Prozesstechnik
Zur Automatisierung verfahrenstechnischer Prozesse werden viele Informationen über den augenblicklichen Wert unterschiedliche Prozessparameter benötigt. Die wichtigsten damit verbundenen Messaufgaben bestehen in der Erfassung der Größen Druck, Temperatur, Durchfluss und Füllstand. Neben diesen analogen (4-20 mA) Regelsignalen existiert eine Vielzahl digitaler Melde- und Steuersignale. Ein weiteres Merkmal vieler prozesstechnischer Anlagen ist das Vorhandensein von Zonen, in denen explosionsfähige Atmosphären auftreten können. Für die MSR-Technik hat sich wegen ihrer vergleichsweise einfache Installation und kostengünstigen Betriebsmittel weltweit die Zündschutzart ‘Eigensicherheit’ (Ex i) durchgesetzt.

Gleichgültig, für welche mess- und regeltechnische Applikation, ob Systemtechnik (Prozesstechnische Anlagen mit großer Messstellenzahl) oder Einzelanwendungen (Maschinen- und Apparatebau), die Produktlinie INTERFACE Ex von Phoenix Contact bietet maßgeschneiderte, ökonomische Lösungen zur praxisgerechten Realisierung ihrer Automatisierungs- Aufgabe und trägt zur hohen Verfügbarkeit der Anlage bei. Mit INTERFACE Ex werden eigensichere Signalkreise gegenüber der Systemebene galvanisch getrennt und die Messwerte mit hoher Genauigkeit an die SPSen oder Prozessleitsysteme übertragen. Zertifiziert sind die Produkte der Produktgruppe INTERFACE Ex nach der Richtlinie 94/9/EG (ATEX) sowie internationalen Standards (FM, cUL,...).

MACX Analog Ex - das breiteste Ex-i Trennerprogramm im schmalsten Gehäuse
Die Baureihe MACX Analog Ex bietet bereits in der ersten Ausbaustufe alle wesentlichen Funktionen wie
- HART-fähige Messumformerspeise- und
- Ausgangstrennverstärker,
- NAMUR Trennschaltverstärker,
- Ventilsteuerbausteine sowie
- FDT/DTM programmierbare Temperaturmessumformer.
Alle 1- bzw. 2-kanaligen Geräte zeichnen sich durch eine galvanische 3-Wege-Trennung aus und ein innovatives Schaltungsdesign sorgt für ein präzises Übertragungsverhalten bei geringster Verlustleistung.
Einen höchstmöglichen Anschlusskomfort ermöglichen steckbare und kodierte Anschlussklemmen, wahlweise in Schraub- oder Zugfederausführung. Die Hilfsenergieversorgung und eine Sammel-Fehlermeldungen kann schnell und flexibel mit dem innovativen T-Connector-Konzept erfolgen.
Die Geräte sind entsprechend der aktuellsten ATEX- und IECEx- Normen zur Installation in Ex-Zone 2 und für Ex-i Stromkreise bis in Ex-Zone 0 (Gas)und 20 (Staub) zugelassen.
SIL Zulassungen gemäß IEC 61508 ermöglichen den Einsatz in sicherheitsgerichteten Applikationen.

INTERFACE Ex – Process Interface PI Serie – Hutschienenmontabel und Steckbar
Das System PROCESS INTERFACE PI besteht aus modularen nur 12,4 mm schmalen Grundklemmen sowie steck- und kodierbaren ebenfalls nur 12,4 mm schmalen Elektronikmodulen.
Systemvorteile
- Vorverdrahtung: PI-Grundklemme kann im Schaltschrank ohne die steckbare Elektronik installiert und verdrahtet werden. Später wird die jeweilige Elektronik gesteckt, die sich hierbei kodiert und sicher verrastet
- Funktionsanpassungen sind noch während der Inbetriebnahmephase leicht möglich
- Kein Lösen der Ex-i Leitungen bei Modultausch/Funktionswechsel
- Reserven können einfach vorgehalten werden. Nur die zum Inbetriebnahmezeitpunkt benötigten PI-Module werden gesteckt
Zwei Schaltschränke in einem
Ein weiterer Vorteil von PROCESS INTERFACE PI liegt in der Möglichkeit, die PI-Grundklemme direkt in die Eingangsleiste der Rangierebene vorzuverdrahten.
Die Funktionsanpassung erfolgt durch Stecken der jeweiligen PI-Module. Die Rangierung kann nun "Exfrei" erfolgen, was auf Grund der einfacheren Installationsvorschriften für Ex-freie Signale vorteilhaft ist. Je nach individueller Applikation werden die Signale entweder auf Reihenklemmen oder mit in großem Umfang zur Verfügung stehenden Varioface-Übergabemodulen verdrahtet, die via Systemverkabelung eine kostengünstige und sichere Verbindung zur Leitsystemebene herstellen. Der benötigte Schaltschrankplatz wird durch dieses Zusammenfassen der Rangier- und Interfaceebenen nochmals deutlich vermindert.

INTERFACE Ex – Motherboards PI
Die Anbindung an die jeweiligen Leitsystemebenen erfolgt hier "plug & play" mittels integriertem hochpoligen Steckverbinder.

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