Eine Printklemme setzt neue Maßstäbe - Jetzt mit 125 A auf die Platine
Nicht nur in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten besteht die Anforderung an Geräteentwickler, jedes neue Gerät oder jede neue Gerätegeneration einfacher und kostengünstiger zu gestalten als das vorangegangene. Nach Möglichkeit soll die Funktionalität mindestens erhalten bleiben, bei einer Steigerung der Bedienfreundlichkeit.
Als anerkannter Marktführer für die Leiterplattenanschlusstechnik hat Phoenix Contact zahllose Geräte- und Leiterplattendesigner unterstützt, diese Aufgabe zu meistern.
Für kleinste (0,14 mm²) bis mittelgroße (16 mm²) Leiter bietet das COMBICON Programm mit seinen vielfältigen Printklemmen und Steckverbindern schon lange immer die beste Lösung, die dank COMBICON Select einfach ausgewählt und in das kundeneigene CAD System integriert werden kann.
In der Antriebstechnik und überall dort, wo hohe Ströme auf oder dicke Leiter an die Leiterplatte gebracht werden müssen, gab es bislang das Problem, Leiter mit großen Querschnitten (>16 mm²) direkt an der Platine anzuschließen. Aufwendige und kostenintensive Hilfskonstruktionen mit Ringkabelschuhen, vorgelagerten Tragschienen mit Reihenklemmen-Paketen oder sogar nicht immer normenkonforme Eigenentwicklungen waren zum Teil die einzigen Lösungen, um Leiter bis zu 35 mm² mit der Leiterplatte zu verbinden.

Phoenix Contact hat sich der Thematik der dicken Leiter angenommen und bietet mit der MKDSP 25 die professionelle Lösung. Diese Schraub-Printklemme im Raster 15.00 mm mit dem bewährten Zughülsenprinzip ist ausgelegt für die uneingeschränkte UL-Zulassung für 600 V nach UL 1059 bzw. 1000 V und Ströme bis 125 A VDE. Der Verbund mit der Leiterplatte erfolgt schnell und sicher im Wellenlötverfahren. Es können somit Leiter bis 25 mm² flexibel mit Aderendhülse und 35 mm² mehrdrähtig zeitsparend und bedienerfreundlich verdrahtet werden. Das neuste Mitglied aus der bewährten MKDS Familie mit integriertem Prüfabgriff ist als einpolige Variante mit einseitigem Flansch sowie 2- bis 9-polig mit und ohne Seitenflansche verfügbar.

Somit sind der Befestigung der Platine im Gehäuse alle Freiheitsgrade gegeben. Die Seitenflansche können an den Aussparungen der Leiterplatte die Leiterkräfte über die anzuschraubenden Stehbolzen direkt auf das Gehäuse leiten und sorgen somit präventiv für eine mechanische Entlastung der Lötstellen. Falls die Printplattenanschlüsse in mehreren Blöcken gesetzt werden sollen und auf der Platine kein Platz für mehrfache Flanschpaare vorhanden ist, können die Stehbolzen auch alternativ seitlich dicht an die Printklemmen ohne Flansch gesetzt werden. Selbstverständlich ist die Kennzeichnung für die Klemmstelle großflächig und sowohl für Zackband, SK-Selbstklebestreifen wie auch für die direkte Bedruckung geeignet.