Neue Firmware 4.0 für Modular Managed Switches und Managed Compact Switches

Für die industrietauglichen Ethernet-Komponenten Modular Managed Switch (MMS) und Managed Compact Switch (MCS) steht jetzt die neue Firmware 4.0 zur Verfügung.

Passt immer: Modulare managebare Factory Line-Switches


Highlight der Firmware 4.0 ist die optimierte Redundanzunterstützung; die Erweiterung des Rapid Spanning Tree Protokolls Fast Ring Detection erreicht bei Medienausfall Umschaltzeiten von max. 100..500 ms. Max. 500 ms Umschaltzeit ergeben sich für große Automatisierungsnetze mit 1000 Adresstabelleinträgen in den Switches. Bei weniger Adresseinträgen bzw. Endgeräten im Netz sind diese Zeiten kleiner.

Die Switches können flexibel in vermaschten Ringen vernetzt werden



Fast Ring Detection sorgt für schnelle Umschaltzeiten bei Verbindungsausfällen
Die Erweiterung des RSTP Large Tree Support erlaubt große Ringe mit bis zu 57 Switches MMS oder MCS in redundanten Netzwerken wobei die Struktur aus einem oder mehreren vermarschten Ringen bestehen kann. Backbone Ports können beliebige Switch-Ports sein und werden automatisch erkannt.




Auch im Zusammenspiel mit Switches anderer Hersteller erreichen die Factory Line Manged Switches von Phoenix Contact mit FW 4.0 über den RSTP-Standard (d. h. ohne aktivierte Fast Ring Detection) ebenfalls schnellere Umschaltzeiten im Bereich von 1-6 sec.
Managed Compact Switch: Kompakte Block-Switches von Phoenix Contact mit PROFINET-Funktionalitäten




Die weiteren Funktionen untermauern die hervorragende Eignung der FL Managed Switches in PROFINET und Ethernet/IP-Applikationen.

Unterstützung der LLDP-Topologieerkennung IEEE 802.1 ab: Die lokale Anschlussstruktur wird auf den Webseiten des Switches angezeigt.

Mit LLDP lassen sich Topologien erkennen



Die neuen Funktionalitäten im Überblick:

  • Optimiertes Rapid Spanning Tree Protokoll (RSTP)
  • RSTP-Erweiterung: Fast Ring Detection
  • RSTP-Erweiterung: Large Tree Support
  • Unterstützung der LLDP-Topologieerkennung IEEE 802.1 ab
    • Darstellung der lokalen Anschlussstruktur im Switch WBM
    • Darstellung der globalen Netzstruktur in Engineeringtools
    • PROFINET-Empfehlung/-Anforderung
  • PROFINET-Device und DCP
    • IP-Adressierung über das PROFINET-Engineering-Tool (wie PC WORX) und den PROFINET IO Controller
    • Diagnose im PROFINET-Controller und PROFINET-Engineering
  • DHCP-Support (DHCP Client)
    • IP-Adressierung kann über DHCP und den zentralen DHCP-Server erfolgen
  • DHCP Relais Agent mit DHCP Option 82-Unterstützung
    • Angeschlossene Geräte erhalten ihre IP-Adresse von einem DHCP-Server auf Basis der Switch Port Information: vereinfachter Engerätetausch im Servicefall
    • Ethernet/IP-Empfehlung
  • Unterstützung Power over Ethernet (IEEE 802.3 af)-Management


Weitere Möglichkeiten



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