Wasserversorgung Sevilla, Spanien
Gesamtkonzeptionierung verschiedender Steuerungssysteme


Wasserwerk Sevilla
In der spanischen Großstadt Sevilla, der Hauptstadt Andalusiens, leben ca. 730.000 Einwohner sowie zahlreiche Touristen, die tagtäglich mit Frischwasser versorgt werden müssen.

Vor allem in den Sommermonaten stellt die durchgängige Wasserversorgung in der viertgrößten spanischen Stadt eine große Herausforderung für die ansässigen Betreiber dar.

Nicht zuletzt, da der geringe Niederschlag den Rohstoff Wasser zu einem raren Gut macht.




Die Applikation

Das Wasserversorgungssystem in Sevilla, welches kontinuierlich erweitert wurde, verfügte über mehrere untergeordnete Steuerungssysteme, die nicht untereinander kommunizieren konnten, so dass Informationen über Förderleistungen, Durchflüsse oder Pumpenlaufzeiten nur verstreut gespeichert wurden.

Grund: Die Betreiber setzten in der Vergangenheit häufig Steuerungstechnik von verschiedenen Herstellern und Anbietern ein.

Firma Isotrol S.A. aus Sevilla, ein auf Steuerungen und Informationssysteme spezialisiertes Unternehmen entschied sich für die Technologie von Phoenix Contact, um bei der Modernisierung des Rohrleitungsnetzes die unterschiedlichen Steuerungssysteme in die Kommunikation mit einzubeziehen.


Die Lösung

Das Steuerungssystem basiert auf dezentral installierten Steuerungen vom Typ ILC 200 UNI, die  mit transparenten, seriellen Schnittstellenkarten ausgestattet sind. Die hohe Flexibilität der Geräte und die Vorteile einer standardisierten, der Norm IEC 61131-3 entsprechenden Programmierung ermöglichen eine benutzerspezifische Konfiguration für die Kommunikation mit fast allen auf dem Markt erhältlichen seriellen Protokollen.

Jede dezentrale Einheit verfügt über modular erweiterbare analoge und digitale Ein-/Ausgangskarten zur lokalen Kontrolle sämtlicher Betriebsparameter wie Druck, Durchflussmenge, Füllstand oder Chlorgehalt.

Neben den eigentlichen Steuerungs- und Regelungsaufgaben, bei denen der ILC 200 UNI die Werte der Messgeräte aufnimmt und verarbeitet, werden diese Informationen auch für die Weiterverarbeitung aufbereitet. So werden z. B. Messwerte normiert oder aus Impulsen Zählwerte gebildet. Anschließend können diese Informationen über die verschiedenen Kommunikationskanäle an die Steuerzentrale übergeben werden. Bei dem hier verwendeten Kommunikationskanal handelt es sich um einen Funkkanal.

Durch dessen Einsatz erhöht sich auf der einen Seite die Datenübertragungsgeschwindigkeit, gleichzeitig werden die Betriebskosten gesenkt.


Fazit

Die anwenderspezifisch konfigurierbare Technologie von Phoenix Contact ermöglicht eine Erweiterung der bereits vorhandenen Steuerungsnetze.

Bisher verwendete Steuerungen können weiter genutzt werden und es muss kein zusätzliches Kommunikationsnetz aufgebaut werden. Steuerungs- und Fernwirkaufgaben werden kostengünstig mit einem Gerät realisiert.


Weitere Möglichkeiten



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