Wasserwerk Schieder-Schwalenberg, Deutschland
Sichere Prozesse durch Automatisierung und Fernwirktechnik
Von Schieder aus werden die Einwohner der sieben Ortsteile der Großgemeinde sowie auch einige Einwohner der benachbarten Stadt Steinheim täglich mit circa 1100 m³ Trinkwasser versorgt.

Die Applikation
Moderne Protokollierungsfunktionen, die Abbildung diverser Messwerte, sowie die Möglichkeit über Störungen und Fehler informiert zu werden – all dies waren Anforderungen an die zentrale Datenerfassungstechnik im Wasserwerk Schieder-Schwalenberg.
Aufgrund der sehr guten Erfahrungen mit Phoenix Contact bei früheren Projekten wurde auch bei dieser Modernisierungsmaßnahme die Automatisierungstechnik aus unserem Haus favorisiert. Die Konzeptionierung sowie Programmierung übernahm der Systemintegrator Antonio Algarve der Firma iPATEC.

Die Lösung
Alle Betriebs- und Steuerungsdaten der einzelnen Ortsteile werden zentral in der Leitwarte des Wasserwerks Schieder erfasst. Die Anlagensteuerung und -überwachung übernimmt eine Phoenix Contact Hochleistungssteuerung RFC 430.
Alle anfallenden Signale werden über Inline I/O-Klemmen eingelesen und mittels INTERBUS-Anbindung an die Steuerung kommuniziert. Zur Prozessvisualisierung sendet die RFC alle Signale über TCP/IP an die Leitwarte.
Mit Hilfe von Resy+, der Fernwirktechnik von Phoenix Contact, konnten entfernte Anlagenteile - Pumpstationen und Hochbehälter - über Standleitungen in den Gesamtprozess eingebunden werden. In den Außenstationen regelt jeweils eine Phoenix Contact ILC 200 Steuerung den Datenaustausch und stellt den Betrieb sicher.


Fazit:
„Mit Resy+ haben wir eine durchgängige Kommunikation über große Distanzen problemlos realisieren können.
Jetzt können endlich sämtliche Messwerte und Verbrauchsmengen detailliert dargestellt und kontrolliert werden.
Alle Störmeldungen werden übertragen und die Vorortkontrolle erfolgt lediglich noch an drei Werktagen pro Woche“ erklärt Elektroinstallateur Ulrich Wicke.


