EWE AG in Oldenburg, Deutschland
Überspannungsbedingte Ausfälle der Anlagen vermeiden
Die EWE AG in Oldenburg ist ein bedeutendes Unternehmen für Energie, Umwelt und Telekommunikation. EWE versorgt über 700.000 Kunden mit Erdgas und betreibt dazu in Norddeutschland zwei Gasspeicher in Salzstöcken mit 21 Kavernen a 700.000 Kubikmetern und einem Energieinhalt von 13 Milliarden kWh.

Applikation
Zu Schwachlastzeiten, wie im Sommer, wird das Gas unter Druck in den Salzstock gepumpt und in Zeiten mit hohem Bedarf, dem Salzstock entzogen.
Um die Energieversorgung sicher zu stellen, müssen die Anlagen immer verfügbar sein. Dem Überspannungsschutz kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu.

Sensoren und Aktoren, sowie Ventile und Antriebe sind im Freifeld installiert, die Anlagensteuerung und Prozessvisualisierung befindet sich hingegen in der Leitwarte.
Alle Informationen werden per Datenfernübertragung an den Hauptrechner in Oldenburg gesendet.

Schutzkonzept
Mit Blitzstromableitern FLT-PLUS in Hauptverteilungen und Überspannungsableitern VAL-MS in Unterverteilungen und Steuerschaltschränken.
Aufgrund der geforderten hohen Verfügbarkeit wichtiger Anlagenteile werden diese mit unterbrechungsfreien Spannungsversorgungen (USV) versehen, die wiederum mit Überspannungsableitern VAL-MS geschützt werden.

Mit leistungsstarken Überspannungsableitern und schnell ansprechenden Suppressordioden sind die zweistufigen Schutzschaltungen in den nur 6,2 mm schmalen Ableitern aufgebaut.
Aufgrund des niedrigen Schutzpegels und des hohen Ableitvermögens von 10 kA wird ein sicherer Schutz für die Elektronik bei geringem Platzbedarf im Schaltschrank erreicht.

Damit ist ein lückenloses Schutzkonzept für die Betriebsmittel im Feld und der Steuerungssysteme im Gebäude realisiert. Das gewährleistet einen zuverlässigen Schutz für alle Komponenten der Anlage.

Fazit


